30 August 2012

Süddeutsche Zeitung mal wieder fehlerhaft

Als ehemaliger Käufer der Süddeutschen Zeitung weise ich heute auf einen Fehler hin, der
so gravierend ist, dass man sich die Augen reibt: Die SZ macht Gabi Burgstaller zur Landeshauptfrau von Oberösterreich. Hier der Artikel: http://www.sueddeutsche.de/bayern/wahlkampf-nachhilfe-fuer-christian-ude-kein-schoener-land-1.1454778

Ich schreibe nun einen Leserbrief und glaube, dass die Fehler wenigstens im Netz beseitigt wird. In der Regel  geschieht dies ohne ein Dankeschön der etablierten und gut bezahlten Journalisten.

20 August 2012

Hurra, die Urbanauten sind weg !

Nachdem einige Monate lang die Isarinsel am Vater-Rhein-Brunnen zur No-Go-Area für Menschen wurde, die einen letzten Rest an Kulturverständnis haben, lese ich in diesen Tagen, dass "Die Urbanauten" ihre Saufbuden wieder abgebaut haben.

Mit dem Abzug dieses Münchner Stammtisches änderte sich prompt die Wetterlage und der Isarstrand wurde wieder zu dem, was er ist: Ein Refugium für alle Genießer inmitten einer Millionenstadt. Endlich ist wieder urbanes Leben zu spüren.


Während die Massen nämlich den Schotterstrand einnehmen, lassen es sich einige Schöngeister auf dem wieder sauberen Rasen gut gehen und genießen die Ruhezone inmitten einer Millionenstadt.


Es spielen sich nun wieder Szenen des Lebens ab. Das monatelang abgesperrte Wasser des Vater-Rhein-Brunnens erfrischt wieder Menschen, die auch ohne Zusammenrotten und Bier Saufen einen echten urbanen Stadtbrunnen genießen können. Der Platz trägt wieder zur emotionalen Gesundung vieler bei und das inmitten einer Millionenstadt.


Wie jedes Jahr haben die Urbanauten mal wieder einen ziemlichen Saustall hinterlassen. Die Wege um den Brunnen sind zerstört, die üblichen Schmierereien und ein Aufkleber auf der Statue mit der Parole "Moody´s can suck my dick". Benjamin David hat sich mal wieder kulturell hochwertige Hinterlassenschaften zu verantworten. Gelassene werden sagen: Gehen Sie zum Urbanautenstrand? Nein ich habe noch Sex.


Und genau das haben etliche emotional gesunde Groß- und Kleinstädter, die sich einig und froh am Wildbach treffen und das inmitten einer Millionenstadt.



Derweil träumen Benjamin David, die Urbanauten, Sabine Nallinger und viele Größte Stadtplaner aller Zeiten davon, die Genießer vom Isarstrand zu vertreiben und ein Schwimmbad hinzunageln, damit sie Eintritt verlangen können. Wäre ja noch schöner, dass da Leute ums verrecken nix großes konsumieren und nur rum liegen.



Wenn es da nicht auch noch dieses vermaledeite Haus am Ende der Zellstraße gäbe, dessen Bewohner man den Rettungsweg schlecht verbauen kann. Die muss man halt enteignen. Das haben sie schon sauber ausgekartelt die Urbanauten und das Münchner Forum. Man muss nur die Facebookseite vom David anschauen und da kommt man zu dem SZ-Artikel. Erst Neid schüren, dann enteignen, dann abzocken.

Ach ja, die Süddeutsche Zeitung: Wer wie mit den Urbanauten profitiert wissen wir nicht. Was wir wissen ist, dass die SZ eine Art Werbebotschafterin der dümmlichsten Open-Air-Kneipe Münchens spielt. Auf "alte Männer" wie Hannes Heindl kann man ja gut dreinschlagen. Besser als auf U22 Girlies auf nachretuschierten Fotos zur Blauen Stunde. Keinen Cent mehr für dieses Schmuddelblatt.

Ergebnis:

Der Spuk eines Provinzbudenfesteis inmitten einer Millionenstadt ist wieder vorbei. Die Schäden, die die Urbanauten hinterlassen haben, werde ich als Steuerzahler nicht begleichen. Anzeige ist raus. Was bleibt, ist eine Art Ratlosigkeit. Wie kann es sein, dass eine "Eliteuniversität" wie die TU den Vorschlag eines simplen Dorfschwimmbads in einer intakten Flusslandschaft propagiert? Wie ist es möglich, eine solche dumpfbeutelige Veranstaltung in einem Landschaftsschutzgebiet und auf einem Denkmal zu erlauben? Es handelt sich um ein Denkmal von Adolf von Hildebrand, der lange arbeiten und studieren musste, um sich Künstler nennen zu dürfen. Heute heißt das "Kunstwerk"

ROTE SITZWURST.

Ech kreativ ej, mach Flaschbier auf. Uff zu di Urbanauten...




05 August 2012

Ladenschluss in Bayern: Öffentliche Anzeige verbotener Sonntagsöffnungen in München

An das Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München
HA I/311, Ruppertstr. 19, 80466 München Tel. 089-23320306 oder 23324602
per E-Mail: kreisverwaltungsreferat@muenchen.de


Ladenschlussgesetz (LSchlG) und Ladenschlussverordnungen Bayern/München;
Öffentliche Anzeige verbotener Sonntagsöffnungen in München

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß § 3 LSchG ist eine Sonntagsöffnung von Verkaufsstellen in Bayern grundsätzlich verboten. Ausnahmeregelungen des Gesetzes gelten laut Ladenschlussverordnung Bayern und Ladenschlussverordnung München nur für den Olympiapark und dem Fußballstadion Fröttmaning.

Ich habe am 05.08.2012 eine Inspektion im Stadtgebiet durchgeführt und viele Verkaufsstellen entdeckt, die geöffnet hatten. Einige davon zähle ich in meine Dorfkramer Activist Blog öffentlich auf.

Die Anzeige richtet sich gegen unbekannte Ladenbetreiber. Durch Abschaffung des § 15a Gewerbeordnung ist es für Sicherheitsbehörden wie Polizei und Feuerwehr nicht mehr möglich, schnell und unkompliziert den verantwortlichen Inhaber herauszufinden. 

Anlass der Anzeige ist eine Razzia des Landratsamts Berchtesgadener Lands am Königssee, die zu einer sofortigen Schließung von Verkaufsstellen führte. Hintergrund ist ein Urteil des Verwaltungsgerichts München vom 05.10.2010 (Az. M 16 K 10.3472), das den Freistaat Bayern zu einem einheitlichen Vollzug angehalten hat. Es geht vor allem um die Frage, wann eine Tracht eine ortskennzeichnende Tracht ist und wann ein Andenken ein ortskennzeichnendes Andenken ist.

Sollten also der Freistaat Bayern, bzw. die Landeshauptstadt München den Sonntagsverkauf auf weitere Stadtgebiete ausweiten, würden sich Rechtsfragen des Warenangebots stellen. Ich mache deshalb auch Anmerkungen zu den jeweiligen Waren und deren Tauglichkeit auf Sonntagsverkauf laut der aktuellen Rechtsauffassung des Verwaltungsgerichts Münchens.

Zuständig für den Vollzug am Königssee ist Herr Gruber, Tel. 0 86 51 / 773 - 401.
Zuständig für den Vollzug in München ist die Regierung von Oberbayern als Rechts- und Fachaufsichtsbehörde der Landeshauptstadt München, Frau Schramm, Tel. 21 76 - 21 28.

Die Anzeigen im einzelnen:

1. Hofbräuhaus Laden im Hofbräuhaus (wahrscheinlich Freistaat Bayern?). Frei zugänglich für Fußgänger, da Türen links und erste Eingangstür Hofbräuhaus offen. Eindeutig Verkaufsstelle im Sinne des Ladenschlussgesetzes, das keine Ausnahmen macht für Verkaufsstellen innerhalb von Einrichtungen wie Gaststätten, Museen, da kein geschlossener Kreis von Käufern. Gemischtes Sortiment, größtenteils mit "HB" Signet, das jedoch kaum Wiedererkennungswert hat.












"Bade-Lederhose". Keinerlei Bezug zu Münchner Tracht, reine Fantasie. Ortskennzeichnung kaum sichtbar mit "HB-Signet", maschinengestickt und damit jederzeit auftrennbar. Keine "Untrennbarkeit" im Sinne des Verwaltungsgerichts München.










Andenkenmagnete. Teilweise "HB", jedoch orts- bzw. stadtfremde Motive wie Bayern-Bär, Sissi, Neuschwanstein.












Charivari. Keinerlei Bezug zu München, da nicht ortstypisch. HB Signet wiederum leicht zu lösen und damit nicht untrennbar mit dem ortsfremden Andenken verbunden.













2. BMW-Welt. Liegt "Am Olympiapark" und damit außerhalb der Ausnahmezone. Überwiegend Artikel, die auch im Olympiapark nicht verkauft werden dürfen. Offene Türen für jedermann frei zugänglich.

Betreiber: BMW AG.












Typische Merchandiseartikel. Jedoch BMW Logo im Kragen als Textilkenzeichen eingenäht. Das Landratsamt Berchtesgadener Land sagte dazu, das könne man nicht akzeptieren, da nicht untrennbar verbunden, man könne es abschneiden. Kleine BMW-Aufnäher schnell und unkompliziert entfernbar.












BMW Westen können den Plüschbären ausgezogen werden. Damit kein untrennbares Kennzeichen. Verboten.












3. Jagd- und Fischerei Museum. Weit geöffnete Türen zur Fußgängerzone. Warenangebot im Eingangsbereich für alle.













Artikel mit Haustiermotiven (Hund- und Katze-Regenschirm). Keinerlei Bezug zu Jagd oder dem Ort München.












Andenken mit jagdlichen Motiven. Jedoch keinerlei Bezug zu Ort oder Landschaft. Landschaft heißt Stadt München. Gämsen, Steinböcke und Adler haben sich noch nie in das Stadtgebiet verirrt.













4. Alte Pinakothek München. Großer Laden für alle zugänglich. Umfassendes Angebot, das sich nicht nur auf Künstler des Museums bezieht, z. B. "Struwwelpeter auf Französisch".
Betreiber vielleicht Freistaat Bayern.

Fantasiewaren in der Vitrine, die niemand mit der Alten Pinakothek oder München in Verbindung bringen kann. Verboten !












5. Deutsches Museum Shop:
Offener Laden außerhalb des Museums, für alle erreichbar wie normaler Laden. Typisches Dorfkramer-Sortiment früherer Tage mit Andenken, aber vor allem Spielwaren und schnellen Drehern.
Betreiber vielleicht Freistaat Bayern.












Spielzeug-Wühltisch mit klein sortierter Ware. Keinerlei Bezug zum Inventar des Deutschen Museums, z. B. Würfel oder Flummis.












Regenschirme ohne Aufdruck und Artikel ohne Bezug zu München oder dem Deutschen Museum.

6. Jüdisches Museum München. Betreiberin sicher die Landeshauptstadt München selbst. Die Regierung von Oberbayern hätte schon längst einschreiten müssen. Der Laden ist frei zugänglich.












Klare Verkaufsstelle, die am Sonntag überhaupt nicht geöffnet sein darf. Großes Sortiment über "jüdische " Dinge, die sich nicht auf das jüdische Leben in München beziehen, damit nicht ortstypisch.












Siebenarmige Leuchter können weltweit gekauft werden. Keinerlei Bezug zu München. Ortskennzeichnung nicht gefunden.


7. Schloß Nymphenburg "Museums Laden". Richtet sich an Spaziergänger, offen für alle. Betreiber vielleicht Freistaat Bayern über Schlösser und Seenverwaltung oder Wittelsbacher Fonds. 












Meist ortsfremde Artikel wie Kissen "Würzburg" oder "Neuschwanstein". Keinerlei ortskennzeichnende Wirkung. Viele gekennzeichnete Waren nicht mit einem "Nymphenburg München" Logo versehen oder nicht untrennbar verbunden.












8. Pinakothek der Moderne. Schop von zwei Seiten einsehbar und betretbar.












Im ersten Stock befindet sich ein "Design Shop", dessen Artikel mit dem Ort nichts zu tun haben. Ware kann überall gekauft werden wie "Landhausmode". Verboten !






9. "Museumsladen" im Münchner Stadtmuseum. Illegaler Betreiber hier wieder die Landeshauptstadt München selbst. Viele Artikel ohne Bezug zu München, eher zum Heimatbegriff an sich. Trachtenpaare aus dem Alpenland und Bayerische Landmotive überwiegen das Sortiment. Kein Ortsbezug zu München !












Im Vorraum des Museumsladens eine Art Trödel oder Flohmarkt. Diese Artikel können überall gekauft werden und haben null Wiedererkennungswert mit München. Ordnungswidrig !


Grobe Verstöße von Freistaat und Landeshauptstadt in den eigenen Gebäuden. Seit Jahren "nicht gesehen".
Razzien absehbar, sonst völlige Unglaubwürdigkeit der Behörden. Einheit der Verwaltung in Bayern? Nur bei Kleinhändlern außerhalb des Staatsapparats. Gleichheitsprinzip außer Kraft gesetzt. Gab es für die illegalen Läden Ausschreibungen?


MfG Dorfkramer 

01 August 2012

Tourismus ade am Königssee...

Die Ereignisse am Königssee überschlagen sich. Eine Unterschriftenaktion der vom Staat betrogenen Geschäftsleute brachte bereits in wenigen Stunden 1.200 Unterstützer. Ein Ladeninhaber hat sogar einen Sarg vor sein Geschäft gestellt. Ein aktueller Fall von Activist Art, also künstlerischer Darstellung einer Schädigung, die von Machthabern ausgeht.

Wer so etwas macht, der ist schwer getroffen. Das ist kein Spaß mehr. Ich erinnere mich selbst an solche Verletzungen und Eingriffe in meine Existenz, die Pleite von BenQ, ausgelöst von einem Konzernboss aus Taiwan und die jahrelang andauernde Nichtzahlung von Schulden durch die Regierung Argentiniens mit Hilfe aller Regierungen. Ich möchte nicht in der Haut der Geschäftsleute am Königssee stecken, denen das Landratsamt über Nacht die Läden dicht gemacht hat.

Es ist immer der selbe Fall: Technokraten in Amtsstuben wollen irgendwas machen, ein Gesetz durchziehen, für Ruhe und Ordnung sorgen. All zu oft reden Sie nicht mit den Betroffenen. Sie scheuen das Gespräch und arbeiten sich nicht in die jeweilige Lage ein. Dass die Verantwortlichen im Landratsamt Berchtesgadener Land nicht einmal die wichtigsten Monate im Tourismus kennen, zeigt diesen Mangel an Kompetenz. Neben dieser offen zur Schau gestellten Unwissenheit=Dummheit gesellt sich jedoch auch ein grundsätzlich ethisches Defizit. Das Landratsamt hat nämlich keine Mafia-Höhlen geschlossen, sondern ist auf die Menschen losgegangen, die sich für den Staat einsetzen und sogar am Sonntag ohne Sonn- und Feiertagszuschläge, arbeiten. Ehrliche Leute werden vom Staat also mit Methoden bekämpft, wie sie auf Sizilien herrschen. Die eigenen Leute umzubringen ist ganz und gar unchristlich. So geht man nicht miteinander um.

Grund genug also, sich einmal anzusehen, ob es in diesem Fall Verantwortliche gibt und was diese Verantwortlichen machen:

1. Georg Grabner, Landrat (CSU): Er trat bisher nicht in Erscheinung. Als ehemaliger Buchhalter müsste er schon ein bisschen über den Tourismus und die Umsätze der Geschäftsleute Bescheid wissen. Eigentlich ist Grabner kein Unguter; lief früher mal als "Brotzeit Schorsch" durch die Gegend, also als festiver Hochfrequenzpolitiker bei Feuerwehr- und Veteranentreffen. Was ihn geritten hat, die eigenen Leute zu schädigen, werden wir erst herausfinden, wenn er sich mal zu Wort meldet. Er ist untergetaucht wie Konrad Adenauer nach dem Mauerbau.

2. Andreas Bratzdrum, Pressesprecher (CSU): Der Langzeit-Unionist tritt mit Statements in den Medien auf, die Kenner erschauern lassen. Anstatt Verständnis für die Lage der Geschäftsleute zu zeigen, beharrt er auf die kruden Gesetzesvorstellungen seiner Verwaltungstruppe. Er kommt aus dem nördlichen Landkreis Traunstein, hat also weder von der Tourismusbranche noch von Trachten eine Grundahnung. Brabbelt deshalb ständig irgendwas von "Landhausmode" vor sich hin. Vor einigen Wochen gingen Bratzdrum und einige CSU-Kumpels an die Öffentlichkeit. Er möchte in Traunstein Landrat werden. Ob die CSU den Zeitpunkt der gewaltsamen Ladenschließung gewählt hat, um durch die zu erwartende mediale Aufmerksamkeit im Hochsommer bekannt zu werden und ein Image als harter Hund aufzubauen? Sein Mitbewerber Siegfried Walch tritt derweil im Inzeller Anzeiger auf und strickt auf örtlichen Kaffeekränzchen Mützen.

3. Roland Richter, Mitglied des Landtags (CSU): Er schaffte es, mit einer "Hilfzusage" in die Presse zu kommen. Seine Dienstleistung: Briefe von Geschäftsleuten sammeln,  in einen Umschlag stecken und dann an ein Ministerium schicken. Diese "Briefkastenfunktion" wurde in Bayern schon vor 15 Jahren von den Regierungen abgeschafft. Ob Richter weiß, welches Ministerium zuständig ist und um welche Rechtsfrage es geht?  Hauptsache ein Bild im Trachtenanzug in der Zeitung (Landhausmode?). Richter ist erstmal in Urlaub gegangen.

4. Dr. Peter Ramsauer, Mitglied des Bundestags (CSU): Über allen steht "Ramses", dem der Fall bekannt ist, der aber nichts sagt und nichts unternimmt. Eigentlich gehört die Dorfentwicklung und die Erhaltung lebendiger Ortszentren zu seinem Kerngebiet als Minister für Städtebau. Jedoch vermissen viele Dörfler hier und überall ein besonderes Engagement. Wichtiger scheinen die Themen Logistik, Sportstätten und die Salzburger Festspiele. Tourismus ist dann wichtig, wenn größerer Bauprojekte von größeren Bauunternehmern damit verbunden sind. Ramsauer kommt aus Traunwalchen. Dort gibt es einen Gebirgstrachtenerhaltungsverein, obwohl es dort kein Gebirge gibt. Die Schönauer Trachtler waren bei ihm schon im Ministerium. Weht von daher der Wind? Ramsauer ist derzeit in seinem Heimatwahlkreis nicht präsent.

Ergebnis: Die CSU als traditionell herrschende Partei im Berchtesgadener Land hat derzeit niemanden, der sich der Sache wirksam und kompetent annimmt. Ein klares Politikversagen, garniert mit einer nicht vorhandenen Opposition. Einzig und allein Andreas Bratzdrum setzt sich der Öffentlichkeit aus, was zu respektieren ist.  Er könnte auch schweigen, wie alle anderen. Vielleicht gelingt es, wenigstens ihn über die Einzigartigkeit der Königsseer Ladenzeile und deren Ausstrahlungswirkung auf Touristenorte in den Bayerischen Alpen zu informieren.