02 Dezember 2011

Bürgerversammlung Altstadt-Lehel 2011: Verkehr an der Isar

Die beiden Anträge wurden angenommen.



Antrag:

Das Umweltreferat bezieht die Stadtautobahn an der Isar (Steinsdorfstr., Sternstraße, Widenmayerstraße) in den Lärmminderungsplan ein und ignoriert nicht weiterhin die Belange der Anwohner.



Begründung:

Seit Jahren ist der Stadtverwaltung bekannt, dass der Mittlere Ring Ost voll befahrbar ist und damit keine Notwendigkeit mehr besteht, LKW- und PKW-Verkehr von Nord nach Süd durch das Lehel zu jagen.

Trotzdem wird kein LKW-Durchfahrtverbot ausgesprochen. Die Viehtransporter donnern tagtäglich vorbei, ebenso wie die Autofahrer, die glauben, fünf Minuten einsparen zu können, wenn sie den Mittleren Ring nicht benutzen.

Statt konstruktiv an die Vorgaben der EU heranzugehen, kritisiert die Stadtverwaltung wie immer die „Bürokraten“ in Brüssel (siehe heutige TZ, S. 4). Anscheinend vergisst die Stadtverwaltung, dass Beamte ihren Zweck und Sinn haben. Jedoch keine Beamten, die nur schimpfen und nichts machen.

Es wird an der Zeit, die vier Spuren zurückzubauen und Tempo 30 einzuführen. Außerdem ist ein striktes LKW-Verbot (Ausnahme: Lieferverkehr) einzuhalten.

Wie sich die Landeshauptstadt ihre groß angekündigte Isarpromenade an einer Stadtautobahn vorstellt, erschließt sich nicht. Es arbeiten wohl verschiedene Stadtbürokraten gegeneinander.

Antrag:

Die Ampel an der Steinsdorfstraße vor St. Lukas wird für Fußgänger schneller geschaltet.
  
Begründung:

Das Umschalten auf Grün dauert für Fußgänger eine gefühlte Ewigkeit. Es gibt keinen Grund, den Takt nicht zu Gunsten der Fußgänger zu verkürzen, zumal die Stadt sowieso eine Isarpromenade vermarkten will.

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