18 Dezember 2010

Preis für Lokaljournalismus geht an QUH nach Berg

Hätte ich einen Preis für Lokaljournalismus zu vergeben, würde ich ihn an die Internetplattform QUH vergeben. Solche informativen, witzigen, und pointierten Berichte aus dem Gemeinderat und dem Dorfleben habe ich noch nie gesehen. Angesiedelt ist die Netzzeitung in Berg am Starnberger See, das vor allem durch die Sommerfeste am Bismarckturm bekannt ist. So weit mir bekannt ist, hatte dort auch König Ludwig mit einigen Problemen zu kämpfen.

Interessant: Die Macher machen selbst Gemeindepolitik. Das heißt, es handelt sich um  den sogenannten teilnehmenden Journalismus. Der Journalist sitzt nicht mehr nur im Eck des Sitzungszimmers, sondern beschafft sich als Gemeinderat Informationen, die er dann im Netz erklärt. Ein echter Mehrwert für den Leser.

Und ein Bomben-Image für Berg. Anderswo zahlen sie Buschzulage, damit man hin zieht; in Berg gibt´s Leute, die wissen, dass man dann in ein Dorf geht, wenn es dort schön ist, gemütlich und lustig und man frei Schnauze sagen kann, was man denkt. Oder ist das nur ein Image....nun gut QUH, viel Freude mit dem Preis für Lokaljournalismus vom dorfkramer activist blog.

Wie habe ich QUH gefunden? Erst hatte ich einen harten Disput um und mit dem Thema Subkultur in München. Dadurch fand ich die Plattform muenchenblogger.de. Darauf war ein auffallender Artikel über ein ziemlich daneben gegangenes Punk-Konzert. Und dieser Artikel stammt wiederum von QUH. Der Hammer, was das Netz hergibt, wenn man aktiv ist. Zehra Spindler, ich danke Dir.

Gutes Produkt.

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