28 September 2008

Landtagswahl Bayern weckt den Freibayer




Das historische Ergebnis der Bayerischen Landtagswahl 2008 mit dem Verlust der absoluten Mehrheit der CSU und dem Einzug von FDP und Freien Wählern hat den Freibayer aus seinem langen Politikschlaf geweckt. Erstmals seit ewig wirkender langer Zeit spürte er etwas von Leben im und um das Maximilianneum. Er kroch aus dem Unterholz der Maximiliansanlagen. Verschont vom Empfang jeglicher Funksignale etablierter Medien, gab er seine persönliche Einschätzung der Lage einem freien Studentensender kund: Die Wahl geht in Ordnung, weil endlich das Monopol der CSU als Staatspartei gebrochen ist. Jetzt müssen sich alle mehr anstrengen, da es Wähler gibt, die Alternativen haben. Dass das alles bürgerlich bleibt und sich eh nix ändert, ist klar, weil wir sind in Bayern. Host mi.


Der Freibayer brauchte da seine Kampagne gar nicht weiter forcieren, weil spätestens ab seinem Sturm auf den Landtag klar war, dass der sich im Wahlergebnis widerspiegelnden Geist bereits damals da war und sich so etablieren konnte. Ob ihm sein Lebensraum erhalten bleibt, wird sich herausstellen, wenn wieder die gewohnte Ruhe eingekehrt ist.


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