24 Januar 2008

Wall Street Journal rät schon wieder zum Schuldenmachen

Nun ist die Zeit gekommen, einen Hauskredit aufzunehmen, rät der Journalmann Brett Arends.
Das sagt einiges über die Ami-Schuldenkultur aus. Wenn es tatsächlich ein Abkoppeln anderer Volkswirtschaften von den Staaten gibt, dann ist es diese Kulturdifferenzierung, die sich vielleicht darin äußert, dass die EZB hoffentlich besonnen bleibt und die Inflationsgefahren nicht aus den Augen verliert. Erinnern wir uns an 1981. Damals wurden die Zinsen zweistellig. Die Konkunktur wurde zwar abgewürgt, aber danach hatten wir bis zur Rezession 2001 rund 20 Jahre lang ein ruhiges und gesichertes Leben. Schuldenmachen, nur weil die Zinsen niedrig sind, ist jedoch der sichere Tod für diejenigen, die die Lasten irgendwann nicht mehr tragen können. Das Spiel geht also von vorne los. Bin gespannt, wie viele noch darauf reinfallen.

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