29 Januar 2008

Praterkraftwerk: Und die Isar trocknet nicht aus.....

Die Isar bei Niedrigwasser: Rechts sieht man die Kaskdaden. Dort soll das Unterwasserkraftwerk entstehen. Die Landeshauptstadt München hat mit Bescheid vom 21.12.2007 eine wasserrechtliche Gestattung ausgesprochen. Damit kommen die Betreiber, die Praterkraftwerk GmbH, in den Genuss der höheren Stromeinspeisungssätze. Wasserkraft ist ja subventioniert. Gilt als erneuerbare Energie. Das ist natürlich Unsinn, weil irgendwann alle Flüsse zugebaut sind. Und natürlich, weil Wasser sich nicht erneuert. Im Gegenteil: Das Abschmelzen der Gletscher kann dazu führen, dass die Alpen zu einem Trockengebiet werden und die ganzen Stauseen versiegen. Jedenfalls scheint die Wassermenge der Isar noch auszureichen, 2,634 MW Leistung abzugeben. Zur Kontrolle des Wasserstands muss ein Pegel an der Westseite der Praterinsel angebracht werden, "der eine Überwachung des Aufstaus der Großen Isar durch Jedermann ermöglicht."
Ein klarer Erfolg der Bürgerbedenken, die hier dokumentiert wurden. Ich freue mich auch über die Aufnahme meiner Vision, auf die mich Ingenieur Dr. Thiersch gebracht hat. Irgendwann muss München Neuerungen bringen und auch die Isarpromenade wird kommen.
Es ist spannend, die Entwicklung eines Wasserkraftwerks vor der Nase verfolgen zu können. Hoffentlich gibt es eine offene Kommunikation der Beteiligten.

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