08 Januar 2008

Die Eishallensoap geht weiter

Neue Erkenntnisse in der Inzeller Eishallen-Soap: Wichtige Politiker, unter anderem der Kultusminister Schneider, Wahlkreisabgeordneter Ramsauer und der Inzeller Bürgermeister haben sich mit der Deutschen Eisschnelllaufgemeinschaft darüber geeinigt, dass die Halle für 30 Millionen noch 2010 fertig sein müsse. Wieder mal Pressemitteilung raus und das hat heute ein paar Meldungen zur Folge, die ich hier dokumentiere:

Inzell-Bahn wird überdacht, schreibt die FTD
Bahn in Inzell wird voraussichtlich überdacht, sagt uns Active Woman
Bis März muss die Entscheidung her, meinen gar die Rosenheimer Nachrichten
und das Traunsteiner Tagblatt wird zitiert mit den Worten:

"Die Überdachung des Inzeller Eisstadions scheint in greifbare Nähe zu rücken."

Gefasst wurden die Beschlüsse und Zuschüsse am Rande der bundes- und weltpolitisch wichtigen Deutschen Meisterschaft. Eine Gesprächsrunde eines Nischensportverbands mit ein paar Regional- und Lokalpolitikern bestimmt also, dass der Bund und Bayern einen zweistelligen Millionenbetrag auf den Tisch legt und vergleicht die Halle mit der Allianzarena in München, äh. also den DEC Frillensee mit dem FC Bayern. Aha.

Eigentlich kann man diesen Schwachsinn nur mit Humor nehmen, wenn es nicht so traurig wäre. Und die "Journalisten" plappern´s nach. Für Leute, die nur die Schlagzeilen überfliegen ist die Sache somit klar. Für Leute, die tiefer einsteigen ist die Sache auch klar. Sie wird hier nur dokumentiert. Es gibt tausende andere, die dieses Bla Bla der sogenannten Politik gedanklich schon längst abgehakt haben.

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