25 Januar 2008

Brieflein aus dem Hessischen Justizministerium


Wie angekündigt, legt der Sachbearbeiter des Landes Hessen den Fall zum Akt. Was soll er auch machen? Nachschauen? Wie viele Beschwerden über den Hessischen Saftladen werden denn dort eingehen? Ich habe dennoch geantwortet, damit ich den Sachbearbeiter noch einmal wenigstens dazu bringen, die Akte aufzumachen und den Schrieb einzuheften. Nur noch eine kurze Beschreibung der Lage:

-Den Verantwortlichen in der sogenannten Politik geht es darum, gute Posten zu haben und Kohlen zu zocken,
-jedoch haben Sie auf bestimmte Dienste ein Monopol wie bei der Gerichtsbarkeit. Leider haben wir keine echte kaufmännische Gerichtsbarkeit auch auf dem Gebiet der globalen Finanzmärkte mit ausgebildeten Fachjuristen,
-für die Verantwortlichen in der sogenannten Politik gibt es nur zwei Druckmittel, nämlich Wahlen oder Medien,
-derzeit sind in den Medien einfach mal der Fall Marco oder jugendliche Gewalttäter wichtiger als der Milliardenverlust durch Argentinien,
-und im Hessischen Wahlkampf ist das nicht vermittelbar, da nicht spannend genug und erklärungsbedürftig. Ich habe im Deutschen Bundestag noch niemanden getroffen, der annähernd kapiert hatte, worum es ging. In Finanzfragen gibt es eine große individuelle Lücke und kollektive Dummheit.

Man kann nur eines tun:

1. Sammeln von Informationen über Gerichtsverfahren in Frankfurt,
2. Schwachstellenanalyse,
3. Maßnahmenpaket für Verbesserungen.

Ein Ministerpräsident, könnte eine solche leicht anzufertigende Studie finanzieren und dann den Gerichtshof für Finanzmärkte in seine Hauptstadt bringen. Zum Beispiel könnte man diesen Komplex beim Bundesfinanzhof in München ansiedeln.

Vielleicht klaut ja jemand die Idee, wäre nicht der erste Fall hier. Nun, wenn´s der Sache dient. Die Hessische Landesregierung kapiert das jedenfalls nicht, da braucht man sich keine Hoffnungen machen.

Keine Kommentare: