28 Oktober 2007

Fragment einer Klageschrift gegen Bundesregierung/IWF

Da ich mich gerade mit der finalen Aufarbeitung des Argentinendesasters beschäftige, stelle ich heute mein Klagefragment ins Netz. Die Sache verjährt bis zum Ende 2007. Ich habe nach meinen Erfahrungen mit Gerichten und Rechtsanwälten keinen Nerv mehr, einen Musterprozess zu führen und lebe mit dem Bewusstsein, vom IWF über den Tisch gezogen worden zu sein, nicht nur von Argentinien.
So was kann passieren, wenn man zu sehr vertraut und die Wirklichkeit ausblendet. Wirklichkeit heißt, dass man Regierungen und Internationalen Organisationen kein Vertrauen schenken darf, da auch diese bestimmte Eigeninteressen haben, die sich keinesfalls mit den Interessen ihrer Bürger decken müssen.
Vielleicht hat jemand Lust, den aufgearbeiteten Sachverhalt für eine Klage zu nutzen (meine Einwillung erforderlich - urheberrechtlich geschützt). Es gibt bereits eine juristische Diskussion zur subsidiären Haftung nationaler Regierungen für Pflichtverletzungen Internationaler Organisationen. Jedoch braucht man dazu einen spezialisierten Rechtsanwalt, der dieses Gebiet besetzt. Ich hatte bereits einmal Kontakt zu einem Spezialisten, der mir aber sagte, dass für ihn mein Streitwert zu gering sei.
Für alle Sparer und künftige Selbstvorsorger ist der Fall ein Musterbeispiel für eine schief gegangene Kapitalanlage. Man kann daraus sehr viel lernen.
Das der IWF und die Regierungen ungeschoren bleiben, nach dem, was sie unternommen, bzw. nicht unternommen haben, ist eine Schweinerei, es gibt keinen treffenderen Ausdruck.
Die Privatanleger haben hier dem IWF durch ihren Megaerlass die Haut gerettet.
Hier nochmal der Verweis auf http://www.bondclub.de/2.html und auf "Klagefragment Bundesregierung/IWF" klicken.

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