20 Oktober 2007

Eishalle kommt nach Inzell: Erfolg für Dorfkramer-Initiative

Sieh mal einer an: Die Planungen zur Münchner Olympiabewerbung 2018 sollen also die Möglichkeit beinhalten, die zu bauende Eishalle in München auch so flexibel zu gestalten, dass sie in Inzell wieder aufgebaut werden kann. Es heißt im Artikel der SZ: Eine überdachte Eisschnelllauf-Arena soll im Ostpark entstehen - allerdings in einer Bauweise, die es erlaubt, sie nach den Spielen ab- und beispielsweise in Inzell wieder aufzubauen.

Ein schöner Erfolg meiner Initiative OlyMuc, deren Substanz die Kommunikation dieses Vorschlags war. Hoffentlich machen jetzt der Inzeller Bürgermeister Martin Hobmaier und Grafei, der Stadiondirektor, nicht wieder alles kaputt und sehen endlich ein, dass nicht persönliche Eitelkeiten zählen, sondern Ergebnisse für die Bürger. So was wie hier sollte nicht mehr passieren.

Jetzt kommt es darauf an, nach der offiziellen Bewerbung des Deutschen Olympischen Sportbunds, die Projektleitung davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, schon vorher eine solche flexible Eishalle in Inzell zu bauen. Das geht aber nur mit einem schlüssigen Begleitkonzept, das über den Eisschnelllauf-Spitzensport hinausgeht. Bis 2018 sollte man damit nicht warten. Inzell braucht jetzt einen Finanzierungsschub ebenso wie der gesamten Bayerische Alpenraum. Munich and Bavarian Alps eben.

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