13 September 2007

Antrag auf Berufsverbot gegen Rechtsanwalt Günter Werner von Grafenreuth


Heute jubelt das ganze Internet darüber, dass der Abmahn-Anwalt Gravenreuth aus München hinter Gitter wandern soll. Ich juble darüber gar nicht, da es eine Schande ist, was sich Rechtsanwälte bei uns rausnehmen. Sie genießen ja Narrenfreiheit, sind durch das Juristenmonopol in der öffentlichen Verwaltung und den Anwaltszwang vor den Gerichten in ihrer Existenz geschützt, wenn sie acht Jahre ein stupides Studium haben über sich ergehen lassen. Das ist natürlich ein ziemlich pauschales Gewettere, jedoch mit einem wahren Kern. Ich habe so meine Erlebnisse und Erfahrungen mit Juristen.

Als Aktivist bleibt mir nur eins: Ich gehe jetzt mal zur Rechtsanwaltskammer rüber und werfe der einen Brief in den Kasten. Einen sogenannten Antrag zur Verhängung einer anwaltsgerichtlichen Maßnahme. Damit die armen Teufel, die unter diesem Mann gelitten haben, sich künftig wehren können, stelle ich das Schreiben hier ins Netz. Gültig ist die BRAO und die StPO. Die Staatsanwaltschaft muss auf meinen Antrag hin einen Bescheid erlassen, wenn sie diesen ablehnt. Er muss eine Begründung enthalten und ich kann dagegen auch noch einmal vorgehen. Sehen wir mal, was der Staatsanwalt macht.

Äh....wer mich wählen will: Ich trete für die Abschaffung des Anwaltszwangs und des Juristenmonopols ein. Warum? Weil es ohne die Lobby-Anwälte keine Aktivisten gäbe, weil es ehrlicher und professioneller zuginge. So einfach ist das.

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