22 August 2007

Ribery Plakat und Antrag auf Exkommunikation


Die von dümmlichen Berliner Werbeagenturen unabhängige Abendzeitung berichtet heute über meine Strafanzeige. Wiederum tritt Kirchenrektor P. Dr. Klaus Obermeier in Erscheinung, der Werbeplakate an seiner Kirche lustig, spaßig und trendy findet, gleich, welch bescheuerte Botschaften sie transportieren. Anstatt wie Don Camillo die Ärmel hochzukrempeln und seine Kirche zu verteidigen, wählt er den Weg des geringsten Widerstands. Mehr noch: Er bereitet den Boden für ein Gefühl der Wurschtigkeit gegenüber staatlichen und klerikalen Symbolen.
Was viele noch nicht begriffen haben: Es geht um staatliche und göttliche Autorität. Geht diese verloren, ist der Weg frei, die Gesellschaft zu spalten. Ein Fußballspieler wird diese Autorität niemals ersetzen können. Leute Dr. Tonio Kröger, die sich auf dem Kreuzzug befinden, haben dann gesiegt.
Weil auch die Dummheit von Kirchenrektor P. Dr. Klaus Obermeier nicht vor Strafe schützt, habe ich heute beim Erzbischof eine Exkommunikation angeregt. Die größten Feinde der göttlichen Autorität sind Leute wie Obermeier. Hier das Schreiben:
H. H. Erzbischof Kardinal 22.08.2007
Prof. Dr. Friedrich Wetter
Pacellistr. 8

80333 München


Werbeplakate Theatinerkirche


Sehr geehrte Exzellenz,
Hochwürdigster Herr Erzbischof,

die Plakate an der Theatinerkirche werden von Ihnen offensichtlich unterschätzt. Anders kann ich Ihr Stillschweigen in der Sache nicht verstehen. Es geht um die letzte symbolische Bastion der katholischen Kirche in Bayern. Der Gott Fußball und Kommerz hat, wenn es nach Ihrem Willen geht, gesiegt.

Ich weigere mich, diesen Sieg anzuerkennen und wehre mich publizistisch im Internet. Auch habe ich Strafanzeige erstattet und erstatte nunmehr Strafanzeige gegen Kirchenrektor und Pfarrer Karl Obermeier, der sich in der Öffentlichkeit für das Plakat ausgesprochen und somit seine Kirchengemeinde und sein Amt verraten hat. Er gehört exkommuniziert.

Für mich stellt sich die Frage, warum ich noch in der katholischen Kirche bin, wenn eh alles egal und spaßig ist und wir doch so lieb zu allen sind. Ihre Wurschtigkeit führt dazu, dass die Kirche nicht mehr als heilig wahrgenommen wird, sondern als Folkloreveranstaltung, zu der man bei Familienfesten und Anlässen wie Weihnachten mal hingeht. Fragen Sie mal in Grundschulen nach, wie viele Kinder noch wissen, worum es überhaupt geht.

Für spirituelle Menschen sind innerhalb der monotheistischen Religionen das Judentum und der Islam mittlerweile attraktiver.

Mit freundlichen Grüßen

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