23 August 2007

Ribery-Plakat: OB Ude duldet Schwarzbau

So schnell kann es also gehen, wenn Aktivisten tätig werden. Habe ich doch OB Ude auf den Schwarzbau hingewiesen. Nun ist es also ein Schwarzbau, wenn man der Süddeutschen Zeitung Glauben schenken darf. Und der Boss der media forces network GmbH München ein Schwarzbauer, mithin ein Gesetzesbrecher und Straftäter, da er ja auch Sachbeschädigung zu verantworten hat.

Leider sind es diese einfachen bürokratischen Dinge, mit denen man den Kriminellen der das Handwerk legen will. Tatsache ist und bleibt: An eine exponierte Stelle wie der Theatinerkirche, mithin Symbol des Staates und der Kirche, gehören keine Werbeplakate, gleich wie häßlich und dumpfbeutelig sie sind, wie das Ribery-Plakat.

Zur Dokumentation noch der Dorfkramer-Brief an OB Ude. Jetzt folgt die Aufforderung, der media forces network GmbH für ihr Vergehen eine ordentliche Geldbuße aufzuerlegen. Das wird mit dem kleinen Häuserlbauer auch gemacht. Also ab mit einem Bußgeldbescheid an die Werbefritzen vom Schlachthofviertel! (Anmerkung: Erinnert sich irgendjemand noch an die Firma, die da beworben werden soll?!?):

Werbeplakate an der Theatinerkirche;
Anzeige gegen Verstoß gegen Baugesetze


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

nicht nur dass die Werbeplakate an der Theatinerkirche Unfug sind und staatliche als auch kirchliche Symbole besudeln und uns eine Ersatzreligion präsentieren. Sie sind schlichtweg auch Schwarzbauten.

Es handelt sich nämlich um bauliche Anlagen, die nach der Bayerischen Bauordnung genehmigungspflichtig sind. Näheres hierzu erklärt Ihnen Ihre Bauabteilung. Ich weise Sie darauf hin, dass Werbeplakaten an solchen symbolträchtigen Orten gegen den Staat per se gerichtet sind. Näheres hierzu erklärt Ihnen Ihr Staatsrechtler. Im Abwägungsprozess ist dies, insbesondere unter Einbeziehung der Fachbehörden für Denkmalschutz und Ihrem Kulturreferat zu berücksichtigen.

Ich fordere Sie auf, eine Beseitigungsanordnung für diesen Schwarzbau zu erlassen.


Mit freundlichen Grüßen

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