26 August 2007

OlyMuc: Gemeinde Inzell unterstützt Konzept von Dr. Stefan Engelsberger

Die Gemeinde Inzell, vertreten durch den Ersten Bürgermeister Martin Hobmaier hat laut Presseartikeln des Verlags Miller, Traunstein, das Konzept von Dr. Stefan Engelsberger unterstützt. Das Traunsteiner Tagblatt zitiert Hobmaier mit den Worten:

"Es gehe dabei nicht um die Inhalte. Die Idee einer Olympia-Bewerbung unter dem Motto »München und die bayerischen Alpen«, wie sie Engelsberger in seiner Online-Argumentationsschrift präsentiert, habe er vor einigen Wochen schon geäußert, erklärte der Rathauschef. »Dafür gibt es Zeugen.«"

In welcher Fachpublikation Hobmaier seine Argumente veröffentlicht hat, bzw. in welchen Fachkreisen er sein Konzept vorgestellt hat, wurde nicht mitgeteilt. Mit seiner Unterstützung ist Hobmaier damit konform mit der Kritik der CSU an dem zur Erfolglosigkeit verdammten München + 2 Konzept. Hobmaier musste sich von der professionellen Initiative OlyMuc mit dem Konzept Munich & Bavarian Alps und damit seiner eigenen Idee erst einmal formell distanzieren, da er es sich nicht mit den Sportverbänden, insbesondere der Deutschen Eisschnelllauf Gemeinschaft verderben will. Schließlich arbeitet er immer noch an seiner Vision einer Hallenüberdachung für das Eissstadion Inzell. Eine sportfachliche Stellungnahme des Bundesinnenministeriums soll der DESG demnächst vorgelegt werden. Ein Antrag des Freistaats Bayern auf Sportstättenbauförderung wurde noch nicht gestellt. Zuschüsse gibt es nur, wenn das Eisstadion weiterhin eine Einrichtung des Spitzensports bleibt. Verabschiedet sich die DESG aus Inzell, werden öffentliche Zuschüsse für den weiteren Betrieb schwer zu rechtfertigen sein. Insoweit ist die Prognose von Stadiondirektor Hubert Graf, er rechne mit eine Zusage von Freistaat Bayern und Bund für 30 Millionen Euro bis Oktober etwas gewagt. Dies insbesondere im Hinblick auf die üblichen Fördersummen des Bunds, die sich eher weniger im zweistelligen Millionenbereich bewegen. Hier die Aussagen von Stadiondirektor Hubert Graf (Quelle: DEC-Frillensee Inzell - Internetseite):



Jahreshauptversammlung DEC
Hallenneubau und sportliche Erfolge die dominierenden Themen
Ganz im Zeichen der Planungen für eine Eishalle stand die Jahresmitglieder-Versammlung des DEC Frillensee/Inzell. DEC Vorsitzender Hubert Graf stellte dabei den anwesenden Mitgliedern den vorläufigen Zeitplan zur Realisierung des 30 Millionen Euro-Projekts vor. Bis zum Oktober diesen Jahres erwartet Graf die Zusage der Finanzierung von Bund und Land, dann würde ab November bis Juli nächsten Jahres das Ausschreibungs- und Vergabeverfahren anstehen. Mit dem ersten Bauabschnitt rechnen die Inzeller Verantwortlichen im März 2009 der dann bis September dauern soll. Im Winter 2009/10 würden zwar die Bauarbeiten fortgesetzt werden, allerdings müsste auch ein eingeschränkter Betrieb der 400 Eisschnelllaufbahn gewährleistet werden. Ab März 2010 sollte es dann mit dem zweiten Bauabschnitt weitergehen so dass im Januar 2011 die Halle voll in Betrieb gehen könnte. Offiziell eingeweiht soll die Halle von 10. bis 13. März im Rahmen einer Weltmeisterschaft, die bereits beantragt ist, werden. Auch Bürgermeister Martin Hobmaier zeigte sich im Rahmen der Versammlung optimistisch was den Bau einer Eishalle in Inzell angeht. „Wir sind das kleine gallische Dorf in Deutschland was den Eisschnelllauf betrifft“, bekräftigte Hobmaier die Anstrengungen nach Berlin und Erfurt nun ebenfalls eine Halle zu bekommen. Nach Worten des Bürgermeisters ist nach dem jüngsten Besuch von Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber und Kultusminister Siegfried Schneider und die Zusage der Unterstützung nun der nächste Schritt in Berlin zu machen. Dafür werden sich Landtagspräsident Alois Glück und CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer kümmern.

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