16 März 2007

Real Madrid verliert 14,1 Millionen durch BenQ-Pleite

München, 16.03.2007: Real Madrid Club de Futbol verliert durch die Insolvenz der BenQ Mobile GmbH & Co. OHG 14,1 Millionen Euro. Das geht aus einer Gläubigerliste und Vermögensübersicht hervor, die seit gestern beim Insolvenzgericht München ausliegt. Demnach hat der Fußballverein eine Insolvenzforderung von 21.379.427,46 Euro. Da die derzeitige Quote ungefähr 34 % beträgt (293.539.629,00 Euro Vermögensgegenstände gegen 864.556.314,00 Euro Forderungen, Quelle: Vermögensübersicht des Insolvenzverwalters), sind nach heutigem Stand 14,1 Millionen Euro nicht mehr realisierbar. Real Madrid würde 7,2 Millonen aus der Insolvenzmasse bekommen.

Es handelt sich um einen Werbevertrag. Die Fußballer des Vereins laufen deshalb derzeit sehr preiswert für BenQ-Siemens über den Rasen.

Nähere Infos: Dr. Stefan Engelsberger, Investor Rights Activist, Inzell.



Profil: Dr. Stefan Engelsberger ist vor allem bekannt durch seine Initiativen www.ig-argentinien.org und www.prodeutschebank.de.
Im Falle BenQ ist er indirekt betroffen und ihm wurde auch eine Forderung eines Gläubigers abgetreten.
Dr. Engelsberger bezieht sein Wissen in der Sache aus seiner Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) beim Freistaat Bayern. Er war von 1995-2000 in der Regierung von Oberbayern als Regierungsinspektor zuständig für Gewerbesteuerhaftung. Dabei geht es um das Eintreiben von Steuerforderungen meist insolvent gegangener Gesellschaften gegenüber den Geschäftsführern und anderen Haftenden wie auch den Insolvenzverwaltern. Die Regierung war dabei Widerspruchsbehörde für die kreisfreien Städte. Die Landeshauptstadt München, von der hunderte Akten bei Dr. Engelsberger vorgelegt wurden, hat ein Sondersachgebiet und gilt als eine der schärfsten und professionellsten Behörden in Deutschland, wenn es um das Thema Steuerhaftung geht. Leider hat die Landeshauptstadt München keine Forderung gegenüber BenQ. Dr. Engelsberger hat jedoch bereits Kontakte zum Finanzministerium Nordrhein-Westfalen aufgenommen, um einen Anspruch von 400 Millionen gegenüber BenQ Taiwan, bzw. den Insolvenzverwalter geltend zu machen. Die Bundesrepublik hat Forderungen aus Zöllen in Höhe von ca. 60 Millionen Euro. Dr. Engelsberger ist des weiteren Dr. phil. (Journalistik + KW Uni Klagenfurt), Dipl. sc. pol. (Hochschule für Politik + LMU München) und Bankfachwirt (IHK).

TERMIN: 21. März 10.30 Reithalle München.
Es findet dort der sogenannte Berichtstermin statt. Dr. Engelsberger wird dort aktiv, um die Insolvenzquote zu erhöhen und informiert Sie über alle Entwicklungen aufgrund von Primärrecherche.

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